Fachbereich Atemschutz

Fachbereich Atemschutz

Der Fachbereich Atemschutz zeichnet sich in der Feuerwehr St. Veit an der Glan für alle Belange verantwortlich, bei denen Umweltgifte austreten und bekämpft werden müssen. Dazu zählen sowohl die Brandeinsätze, bei welchen im Rauch giftige Substanzen freigesetzt werden können, wie auch sogenannte Gefährliche-Stoffe-Einsätze, welche mit dem Austritt von Chemikalien zu tun haben.

Hierzu verfügt die Feuerwehr St. Veit an der Glan über insgesamt 22 Atemschutzgeräte, welche von Pressluftflaschen versorgt und mit Atemmasken ausgestattet den Träger bis zu 30 Minuten vor gefährlichen Gasen bei Bränden oder Gefahrgutaustritten schützen und so das Arbeiten in gefährdeten Bereichen ermöglichen.

Weiters stehen insbesondere zur Bekämpfung von Einsatzlagen mit dem Austritt von gefährlichen Stoffen sechs sogenannte Teilschutzanzüge sowie drei gasdichte Vollschutzanzüge zur Verfügung. Diese Anzüge verhindern das Einwirken eines Gefahrstoffs auf den Körper des Trägers, welcher dadurch geschützt Maßnahmen zur Bekämpfung der Schadenslage setzten kann.

Um die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft gewährleisten zu können, ist im Rüsthaus eine Atemschutzwerkstätte eingerichtet. Hier können gebrauchte Atemschutzgeräte und Masken gereinigt, desinfiziert und wieder einsatzbereit gemacht werden.

Für die Pressluftflaschen ist ein Kompressor vorhanden, mit welchem ausgebrauchte Atemschutzflaschen wiederbefüllt werden können. Die Flaschen werden dabei mit 200 oder 300 bar Pressluft befüllt, ebenso können die Flaschen der Tauchgeräte unserer Feuerwehr wiederbefüllt werden. Hier wird nur die vorhandene Umgebungsluft vom Kompressor angesaugt, mit einem Filterpaket gereinigt und komprimiert in die Flaschen abgefüllt.

In der Atemschutzwerkstätte werden auch kleinere Reparaturen an den Geräten durchgeführt, Reparaturen größeren Umfanges werden durch die Atemschutzwerkstätte des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes in Klagenfurt erledigt.

Mit der Bearbeitung der hier beschriebenen Aufgaben ist der Atemschutzbeauftragte Elias Popek vertraut, welcher hierzu tatkräftig von seinen Stellvertreten Gerhard Stromberger und Bernd Gurmann unterstützt wird. Hierfür sei noch erwähnt, dass im Jahr mit einem Aufwand von bis zu 500 Stunden gerechnet werden muss, welcher ausschließlich freiwillig geleistet wird.

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