Fachbereich Strahlenschutz

Fachbereich Strahlenschutz

Unfälle mit radioaktiver Strahlung passieren regelmäßig auf der ganzen Welt (z.B. 1986 in Tschernobyl, Ukraine oder 2011 in Fukushima, Japan). Selbst wenn Österreich kein Atomkraftwerk betreut, ist die Gefahr dennoch gegeben. Radioaktiver Strahlung begegnen wir alltäglich - sei es in einem Krankenhaus oder diversen Fabriken.

Damit folgenschwere Situationen bei uns frühzeitig erkannt werden können, wurde der Strahlenschutz in den österreichischen Feuerwehren ins Leben gerufen.

Die Aufgaben des Strahlenschutzes sind:

Überwachung der Umgebungsstrahlung durch monatliche Messfahrten an festgelegten Punkten im Stadtkern und Umfeld durch die Mitglieder des Strahlenschutzes. (auch genannt: Strahlenspürtrupp).

Szintillatorsonde

Jeder Trupp ist mit verschiedensten Messgeräten und Sonden ausgerüstet (z.B. Automess 6150 AD , Rad Eye G 10 mit verschiedenen Sonden) um radioaktives Material orten zu können.

Vorgehensweise bei Strahlenschutzunfällen:

  • Absperren der Einsatzstelle
  • Anforderung weiterer Spezialkräfte
  • Erkennung und Identifizierung des radioaktiven Stoffes (bei Fahrzeugen anhand der mitgeführten Transportpapieren).
  • Die Menschenrettung unter Berücksichtigung der Aufenthaltszeit im Gefahrenbereich und des Eigenschutzes.

Nach jedem Einsatz mit radioaktiver Strahlung wird der Schutzanzug entsorgt und es erfolgt eine Dekontamination mittels Deko-Dusche. Für das Team des Strahlenschutzes der Feuerwehr St.Veit an der Glan finden jährlich Nachschulungen auf Bezirks- und Landesebene statt.

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