Osterfeuer

Das Osterfeuer ist speziell in Kärnten und der Steiermark bis heute noch ein wichtiger und gängiger Brauch. Doch es steht viel mehr dahinter, als bloß Äste und Zweige zu entzünden.

 

Vorweg ein paar rechtliche Hintergründe

Osterfeuer sind ausnahmslos an das jeweilige Gemeindeamt zu melden - Meldefrist beachten!
Im bebautem Gebiet (z.B. Stadtgebiet) ist das Abbrennen von einem Osterfeuer nur mit einer Ausnahmegenehmigung durch den Bürgermeister erlaubt. In besonderen Fällen (Trockenperiode) kann es auch zu kompletten Abbrenn- und Entzündungsverboten kommen.

 

Tipps für das eigene Feuer

Es ist für eine „Erste Löschhilfe“ zu sorgen. Der Begriff „Erste Löschhilfe“ bezeichnet Löschmaßnahmen vor Eintreffen der Feuerwehr und bezieht sich auf Handfeuerlöscher oder anderen Kleinlöschgeräten. Ratsam ist es also, vor dem Abbrennen des Osterfeuers sowie währenddessen und danach zumindest für einen Erstschlag genug Wasserreserven parat zu haben (Gartenschlauch, Feuerlöscher etc.)

Um Strafen zu vermeiden sowie die Umwelt zu schonen ist das Abbrennen von Plastik, Müll und anderen Stoffen außer Baumschnitt (biogene Stoffe) nicht ratsam und auch verboten. Es drohen relativ hohe Strafen für das Verbrennen von solchen „giftigen“ Stoffen.

Im Gemeindegebiet St.Veit an der Glan ist zusätzlich mit einer Kontrolle durch die Gemeinde bzw. Bezirkshauptmannschaft (in der Woche vor Ostersamstag) und der ortszuständigen Feuerwehr (am Ostersamstag) zu rechnen.

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